#03 Pau - Interview

#03 Pau - Interview

Mit ihrer Mischung aus französischem Chanson, Rap-Ästhetik und elektronischen Clubsounds bewegt sich Pau zwischen emotionaler Intimität und euphorischer Dancefloor-Energie. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, fand sie früh ihren Weg hinter die Decks und später auch ans Mikrofon. Im Interview spricht die Künstlerin über prägende musikalische Einflüsse zwischen La Réunion, Wien und Berlin, über das Auflegen als Leidenschaft, Geschlechterrollen in der Clubszene und darüber, wie Musik für sie zu einem Ort geworden ist, an dem sich Emotionen, Freundschaft und Freiheit verbinden.

14.03.2026

Wie bist Du dazu gekommen aufzulegen, beziehungsweise Musik zu produzieren? 

Das ist eigentlich eine ganz nice Story (lacht). Mein Vater ist DJ und er hat in den Neunzigern ein Projekt gemacht, das Jazzanova hieß. Und ich glaube, dadurch bin ich sehr früh an Musik rangekommen, vor allem passiv. Und in der Familie, ich habe eine Schwester und meine Mutter, hat mein Vater gemerkt, dass ich irgendwie die Einzige war, die sich richtig dafür interessiert hat, was er macht. Als ich fünfzehn war, hat er mir in Frankreich gesagt; Ok Pauline, ich werde jetzt alt, ich werde dir das jetzt mal beibringen mit dem Auflegen und dann gucken wir mal. Ich habe vorher nie dran gedacht, das anzufassen, also aufzulegen. Dann sind wir in Berlin in das Jazzanova-Studio gegangen, wo so ganz alte CDJs standen und da habe ich Blut geleckt (lacht). Er hat mir dann den Schlüssel für das Studio gegeben und ich bin da immer hingeradelt nach der Schule. Irgendwann hat mir mein Vater so ein Traktor-Dings geschenkt, damit ich zuhause auflegen kann. Das war dann vor allem House-Musik und ich habe so auf Geburtstagen aufgelegt. Dann kam Corona, da habe ich so Takeaway Disco Livestreams auf Instagram gemacht (lacht). Genau, so habe ich angefangen. Was das Produzieren angeht, also vor allem eher Singen; ein Bekannter hat mich, ich glaube als ich neunzehn war, angeschrieben, und meinte, dass er mein Set auf Hör Berlin gehört hat, das total nice fand und, ob ich mal vorbeikommen will, einen Song machen. Und ich war so: Bruder ich kann nicht produzieren, ich kenn mich null aus, ich leg nur auf so. Wir haben dann einen Song gemacht, der war erst ohne Vocals und er hat mich dann überredet Vocals zu recorden. So hat das angefangen. Auch direkt Französisch, das war sehr intuitiv. Das war dann auch der erste Song, der rausgekommen ist, aber auch drei Jahre später erst.

Was ist deine allererste Erinnerung an Musik?

Das geht way back. Mein Vater hat sehr viel aufgelegt, so ein bisschen überall. Meine Schwester und ich sind dann immer tagsüber auf den Venues rumgerannt, Festivals oder Clubs. Ich kann mich erinnern, das war in Frankreich, Festival au Bord de l’eau hieß das.

Hast Du mal ein b2b mit deinem Vater gespielt?

Ja, haben wir. Das war in Frankreich auf einem Festival. Das Festival Fort9. Da habe ich das Opening und er das Closing gemacht. Bei der letzten halben Stunde meinte er dann: Pauline komm mal hoch. Es war insane, zweitausend Leute und Meer dahinter.

Welche Einflüsse verbindest Du in deiner Musik, woher kommen sie und wie würdest Du sie beschreiben?

Es ist eine Mischung zwischen chansons, also so alten französischen Liedern wie Edith Piaf, die habe ich mit meiner Mutter und Großmutter viel gehört. Die Melodien und das Melodramatische davon. Ich habe ein Jahr mit meiner Familie auf La Réunion gelebt, und auf der Schule dort wurde auch viel gesungen und getanzt. Wir hatten Tanz- und Gesangsunterricht mit so kreolischen Liedern. Die Rhythmen und die Art, wie gesungen wurde, hat mich auch sehr geprägt. Und ich bin einfach auch Fan von französischem Rap, ob jetzt Jul, PLK, PNL, Theodora oder Ino Casablanca, das höre ich sehr viel. Ich mag die Rhythmen sehr gerne und finde die Bouillon/Shatta und Latin-Einflüsse spannend.

Legst Du lieber auf oder spielst Du lieber einen Liveact?

Ich hatte bis jetzt erst einen oder zwei Liveacts. Ich habe das noch nicht so viel gemacht, weil ich, glaube ich, ein bisschen zu schüchtern bin, was das angeht. Ich mache manchmal so Hybridsets, wo ich halt singe. Aber Auflegen ist für mich so, als würde ich ein Videospiel spielen. Ich liebe es so sehr. Diese Energietriebe und Hyperfixation, die dabei entsteht, habe ich nirgendwo anders, außer vielleicht beim Sport. Und Musik machen ist eine meiner größten Leidenschaften. Die Liveacts kommen mit Übung, glaube ich. Ich hatte einen Liveact in der Berghain Kantine, als Preact für Ele A. Das war crazy, aber ich habe voll verkackt. Ich fühle mich da noch nicht wohl und muss da noch sehr viel mehr proben und gucken, wie ich mich wohl fühle.

Möchtest Du in deinen Sets eine Geschichte erzählen oder einfach nur für einen guten Abend sorgen?

Ich weiß nie was kommt. Also ich weiß selber nicht, was ich auflegen werde. Ich habe schon versucht Sets zu planen, zum Beispiel für so Sachen, die aufgenommen werden. Aber echt selten. Ich will nicht mit dem Wort jetzt so umgehen, aber es fühlt sich an wie ADHS-Schübe. Ich kann mich beim Auflegen nicht auf eine Sache fokussieren. Ich versuche schon eine Geschichte zu erzählen mit Anfang und Ende, aber meistens bin ich selber überrascht, was kommt. (…) Auf meinem Stick sind dann so ganz viele Playlisten, die ich über die Jahre gesammelt habe. Ich liebe es auch auszuprobieren, ob Sachen funktionieren oder nicht und auch mehrere Tracks gleichzeitig zu mischen. Und anscheinend funktioniert´s gut (lacht).

Wie läuft dein kreativer Prozess von der Idee zum fertigen Track ab?

Schwierig das in Worte zu fassen. Ich habe manchmal so Vibe-Ideen oder vertiefe mich in ein Genre, was ich toll finde. Dann habe ich im Kopf eine Vorstellung, meistens auch mit Melodie und rufe dann direkt meinen Produzenten an oder schreibe ihm. Das ist meistens No.Ri oder auch Prod.Kitty zum Beispiel. Und dann hat er Bock auf etwas und ich Bock auf etwas und wir gucken mal, was kommt. Ich schreibe dann viele Texte, schaue was ich gerade fühle und ausdrücken möchte und zusammen mit dem Produzenten finden wir dann einen Knackpunkt, ab dem wir dann weiterarbeiten können.

Wie involviert bist Du in die Produktion?

Ich sage an. Ich dirigiere gerne, aber lass auch gerne machen. Aber selber viel am Laptop bin ich nicht, ich stehe dann so daneben. Ich möchte das aber auf jeden Fall angehen, um meine Ideen auch alleine direkt umsetzen zu können und das danach mit jemandem, der mehr Erfahrung hat, weiter auszuarbeiten. Das ist der Plan, hundert Pro dieses Jahr (klopft auf den Tisch).

Du hast gesagt, Französisch zu singen, war intuitiv. Kannst Du dir vorstellen auch mal auf anderen Sprachen zu performen?

Ich hatte eine Lehrerin, hier in der Sophie-Scholl-Schule, Madame Hael, die hat Poesie geliebt und auch ihren Job als Französischlehrerin sehr. Sie war auch streng und schwierig. Aber ihre Liebe zur Poesie und Analyse von französischen Texten hat mich sehr inspiriert und ich habe die Sprache dadurch ganz anders wahrgenommen als die deutsche. Ich bin auch muttersprachlich, aber ich glaube, dadurch habe ich ein ganz anderes Verständnis und Vokabular aufgebaut. Ich habe aber auch nicht die gleiche Jugendsprache wie die Franzosen. Wenn ich in Frankreich bin, fragen die sich schon, wo ich herkomme. (…) Ich habe einmal darüber nachgedacht (eine andere Sprache zu benutzen), vor nicht so langer Zeit. Ich höre sehr gerne Oklou, die kommt aus Frankreich und singt auf Englisch. Da habe ich überlegt, ob ich das könnte, auch ohne Akzent (lacht). Ich habe auch überlegt, ob ich zwei Sprachen mischen könnte. Ein Freund von der Sophie-Scholl, Azurtoissix heißt der, schafft es, in seinen Lyrics von Sprache zu Sprache zu wechseln und das ist extrem geil. Aber so weit bin ich noch nicht gekommen. (…) Für mich war das auf Französisch ein super way mich komplett auszudrücken und die ganze deutsche Szene versteht mich nicht, das fand ich super (lacht).

Du bist in Berlin geboren, hast zuletzt in Wien gelebt und bist jetzt wieder nach Berlin gezogen. Was hat dich aus der Stadt und zu ihr zurück getrieben?

Ich bin damals nach Wien gezogen, weil ich mein ganzes Leben in Berlin war und das Gefühl hatte, ich muss auch mal was anderes sehen und wissen, wie es ist, in einer Stadt zu sein, wo man niemanden kennt. Ich habe mittlerweile auch ganz tolle Freunde in Wien. Aber ich musste auch durch harte Sachen lernen, was Freundschaft ist und wie Freundschaft funktioniert. Davor war mir das nicht so richtig bewusst, man ist halt mit den Leuten zur Schule gegangen und war dann befreundet. Das habe ich in Wien realisiert. Die Wiener Szene hat mich in meiner Karriere auf jeden Fall weitergebracht, weil wenige Leute dort auflegen und so bin ich schneller rausgestochen, glaube ich. Andererseits hatte ich das Gefühl, in den letzten zwei Jahren musikalisch dort ein bisschen stuck gewesen zu sein. Also ich habe meinen Producer dort, mit dem ich am liebsten mein Leben lang Musik machen will. Aber irgendwie war ich stuck und Berlin hat auch sehr nach mir gerufen. Jetzt hat sehr gut alles zusammen gepasst. (…) Man muss sich vorstellen, in Wien war eine sehr große Party Community. Die ist ein bisschen zugrunde gegangen und jetzt war lange echt tote Hose und nicht viel los, auch weil viele Probleme waren und Leute sich nicht mehr verstanden haben. Davon habe ich mich auch ferngehalten und mein Ding gemacht, eher in Deutschland oder Frankreich aufgelegt. Und jetzt habe ich das Gefühl, kommen neue Sachen und Eventreihen. Eine heißt zum Beispiel Club Bing, das macht der Filou, auch ein sehr krasser Produzent.

Was war das schönste Kompliment, das Du jemals im Kontext Musik bekommen hast?

Ich wurde jetzt ein paarmal auf Instagram nach meinen Lyrics gefragt, weil Leute wissen wollten, was ich da sage. Und das fand ich irgendwie total süß, weil Leute sich damit auseinandersetzen wollen. Das ist immer so ein bisschen meine Geheimsprache gewesen und jetzt interessieren sich Leute so sehr dafür. Das ist ein schönes Kompliment. Und meine Schwester meinte bei meinem neuen Lied, dass sie Gänsehaut bekommt, jedes Mal, wenn sie es hört. Eine Freundin meinte, sie muss heulen, wenn sie den Song hört. Es ist echt sehr toll.

Und was war der schönste Moment, den Du im Kontext Musik erleben durftest?

Es gibt so viele tolle Momente. Ich muss sagen, wenn ich ganz ehrlich bin, ich liebe dieses Gefühl, vorne zu stehen und zu sehen, wie die Musik, die ich spiele, ankommt und die Leute es feiern. Dann gibt es manchmal so Knackpunkte, wo die Energie vom ganzen Raum zusammen kommt, und man spürt es überall. Und was ich auch sehr schön finde ist, dass mein Vater, obwohl er ganz andere Musik gemacht und produziert hat in seinem Leben, trotzdem versteht, was ich mache. Er kann das super gut differenzieren und checkt ganz genau, was ich mache. Das ist super schön. (…) Ich hätte mir das eh nie so vorstellen können, wie sich das alles entwickelt hat. Ich habe das Gefühl, dass ich auch sehr viel Glück hatte und mir sehr viel zugeflogen ist. Ich bin voll dankbar, dass ich davon leben kann und so independent dadurch geworden bin. Das ist sehr nice und darauf bin ich stolz, dass ich so leben kann. (…) Ich bin auch total dankbar, wie unterstützend meine Familie und vor allem auch meine Mutter immer gewesen ist. Musik ist natürlich ein unsicheres Ding und ein hartes Business, wo man sich vor allem als Frau durchkämpfen muss. Es gibt viel zu viele DJs und sehr viele Künstler und meine Familie hat immer an mich geglaubt. Das finde ich extrem schön.

Wie nimmst Du Geschlechterrollen in der Musik und der Szene aktuell wahr und wie beeinflussen sie dein Schaffen?

Ich glaube, das ist ein Thema, was mich schon meine ganze Karriere begleitet hat. Von den ersten Malen Auflegen bis heute, ist es etwas, was man als Frau immer wieder erfährt. Zum Beispiel weil man alleine unterwegs ist. Und klar gibt es das zum Beispiel auch in Wien und das habe ich auch dort erfahren. Ich habe auch mit den Leuten dort geredet und zum Teil positives Feedback darauf bekommen, weil man das vielleicht, vor allem in einer Zeit, wo sehr viel Wandel ist, nicht immer ganz realisiert. Aber das Thema als Frau nicht ganz so wahr- und ernst genommen zu werden, sehr auf den Körper reduziert zu werden, war schon immer da. Man hat mir schon sehr früh, als ich so sechzehn war, gesagt, dass ich nur gebucht werde, weil ich gut aussehe. Deswegen habe ich dann nur noch in Jogginghose und riesen Shirt aufgelegt und das unterbewusst bis heute durchgezogen. Seit letztem Jahr ziehe ich mich wieder schicker an und so. Es war ein bisschen unterbewusst, glaube ich, aber es kommt auf jeden Fall daher. Ich wollte nicht wegen meines Aussehens, sondern wegen der Musik gebucht werden, weil ich Musik so sehr liebe und das so eine Passion ist. Ich will auf jeden Fall mehr Frauen auf den Line-Ups sehen, aber eben aus den richtigen Gründen, nicht weil es Trend ist, sondern wegen guter Musik. Auf den großen Line-Ups sind es immer noch mainly Männer. Aber das ändert sich jetzt hoffentlich auch mit dem ganzen Steer-Drama. Da werden gerade ja ganz große DJs gecancelt. (…)

Welche deiner Werte oder Haltungen realisierst Du in deiner Musik? Wie würdest Du sie realisieren, wenn nicht durch Musik?

Ich glaube, es geht viel um die Frauenrolle, aber auch um Beziehungen. Für mich ist Musik zu machen eine unglaublich schöne Art, Sachen zu verarbeiten. Und das sind dann auch die Überzeugungen oder die Art, wie ich mit Sachen umgehe. Und wenn nicht über Musik, dann würde ich das über Sport machen. Ich war schon immer ein sehr aktiver, sportlicher Mensch. Das war immer sehr wichtig und dabei bekomme ich auf jeden Fall auch viel Frust und so raus.

Was für Sport machst Du?

Ich war jahrelang im Leistungskader in Berlin für Klettern und Bouldern, habe Wettkämpfe gemacht und so. Als ich das aufgehört habe, bin ich viel ins Gym gegangen. Ich habe auch sechs Jahre Capoeira gemacht, als ich jünger war, zwei Jahre getanzt und jetzt fange ich mit Kickboxen an.

Welche Menschen fragst Du nach Feedback und wie hierarchisierst Du ihre Antworten?

Meinen Vater auf jeden Fall. Meine Schwester, sie ist eine der ehrlichsten Personen, die ich kenne. Es gab einmal die Situation, wo ich ihr einen Song gezeigt habe, und sie so meinte: ja voll cool, singst du extra schief am Anfang? (lacht) Ich kriege 100% ungefilterte Meinung. Meiner Mutter zeige ich es auch. Mein Vater gibt mir immer detailliertes Feedback, wann wo die Harmonies vielleicht etwas mehr so und so passen würden. Und meiner besten Freundin zeige ich es auch. Und was die Hierarchie angeht, ist meine Schwester ziemlich weit oben, weil sie einerseits einen ziemlich guten Musikgeschmack hat, sehr ehrlich ist und auch selber jung ist und die Sachen checkt. Und ansonsten halt mein Vater, weil er mir alles beigebracht hat, passiv und aktiv. (…) Alle Momente, die in meiner Musik passieren, passieren irgendwo auch in seiner Musik ein bisschen anders.

Wird es irgendwann mal einen Track von dir mit deinem Vater geben?

Irgendwann ja, wird’s geben.

Mit wem würdest Du gerne mal zusammenarbeiten oder b2b spielen? Hast Du ein Traumfeature?

Das ist für mich immer eine Sache von Symbiose und das kann ich mit vielen Leuten kriegen. Da geht es gar nicht so sehr darum, wer die Person ist, sondern eher, wie der Vibe ist. Aber wenn ich so zurückdenke, als ich hier mit sechzehn zur Schule gelaufen bin, habe ich RapK hoch und runter gehört. Ich fand die so cool und war sehr aufgeregt, als ich die vor zwei Jahren kennengelernt habe (lacht). Für mein Teenager-Ich würde ich am liebsten einen Song mit RapK machen, bin ich ehrlich. Ich habe auch letztens eine ganz tolle Producerin gesehen, die heißt Xox_Chica, die macht so Bouillon Sachen. (…) Ich bin sehr froh, dass ich meine Producer gefunden habe, das ist eine Musik-Liebesgeschichte auf jeden Fall. Es gibt so viele Künstler, so viele Freunde, mit denen ich am liebsten zusammenarbeiten würde. Musik ist auch Freundschaft für mich. Ich habe wahrscheinlich bald mit Speckman eine Session, darauf freue ich mich sehr. Ich würde gerne mit Penglord was machen, mit Ceren was machen. Ich glaube, das würde sehr gut harmonieren, wenn sie auf Türkisch und ich auf Französisch singe. Es gibt so viele. Ich find´s toll, wenn man die Diversität der Musikszene wild mischt. Und wenn Oklou mich fragt, safe mache ich ein Song mit ihr.

Was wäre dein Walkout-Song?

Fashion Designer von Theodora. Theodora gibt mir schon sehr viel Power.

Woher kommt der Name Pau?

Das kommt aus den Wettkämpfen eigentlich. Als ich Kletterwettkämpfe geklettert bin, hat ein Kindheitsfreund von mir, der auch dabei war, angefangen Pau zu sagen. Bei den Wettkämpfen haben dann alle angefangen Pau zu schreien. Und als ich einen Artistnamen gesucht habe, war es relativ schnell klar, dass es Pau sein muss.

An welchen Projekten arbeitest Du aktuell? Worauf darf man sich freuen?

Ich weiß gar nicht ob ich das erzählen darf (lacht). Ich arbeite an einem Projekt, das heißt SadSwagDjGirlEra und das sollen drei Songs werden, die eine sehr emotionale Seite von mir zeigen. Das sind keine Partysongs. Das letzte halbe Jahr war ziemlich schwer für mich. Jetzt geht’s mir wieder super, aber das letzte halbe Jahr war auf allen Ebenen echt sehr scheiße. Die drei Songs zu schreiben, hat mir da enorm weiter geholfen. Und deswegen auch Sad Swag DJ Girl Era, weil ich trotzdem viel Party gemacht und viele Leute kennengelernt habe. Dieser DJ Lifestyle ist halt ziemlich intense aber trotzdem war andauernd diese Traurigkeit in mir präsent. Und diese Songs sollen dieses Jahr rauskommen.

Danke dir Pauline.